Phytotherapie – Die Kraft der Pflanzen für die Gesundheit

Die Geschichte der Phytotherapie

Die Geschichte der Pflanzenheilkunde reicht Jahrtausende zurück, wahrscheinlich ist sie so alt wie die Menschheit selbst. Es gibt Aufzeichnungen aus Zeiten der Pharaonen und der alten Griechen. Der Ayurveda in Indien und die traditionelle chinesische Medizin, nachweislich über 5000 Jahre alt, kennen Rezepturen aus allem, was wächst.

Es gibt auch eine traditionelle europäische Medizin, deren Heilpflanzenkunde lange Zeit vor allem in Klöstern kultiviert wurde. Die Äbtissin Hildegard von Bingen hinterließ uns viele Aufzeichnungen ihrer Heilkunde. Der Arzt Paracelsus entwickelte unzählige Rezepturen für die Gesundheit. Natürlich gibt es auch jede Menge neuzeitliche Vertreter auf dem Gebiet der Pflanzenheilkunde, deren Rezepte oft aus altem, überliefertem Wissen stammen oder ein Leben lang entwickelt wurden – Maria Trieben und Bertrand Heidelberger zum Beispiel.

Auch in der modernen Medizin wird die grüne Kraft immer beliebter.
Daher gibt es wieder einige, zum Teil aufwendig erzeugte pflanzliche Pharmazeutika.

Was ist Phytotherapie und wie wird sie verwendet

Alle Pflanzenteile finden, je nach Wirkstoffgehalt, Verwendung: Blüten, Blätter, Knospen, Früchte, Rinde, und Wurzel.

Die klassische Form ist die Anwendung von Pflanzenteilen als Tee, Abkochungen und Kaltauszügen zum Trinken oder äußerlich für Bäder und Umschläge. Es finden auch Pulver aus getrockneten Pflanzen Anwendung, und Auszüge durch Lösungsmittel wie Alkohol oder Glycerin – diese sind stark und konzentriert und ihre gute Haltbarkeit macht sie schnell nutzbar.

Den duftenden, flüchtigen Bestandteilen der Pflanzen, die Ätherischen Öle, widmet sich die Aromatherapie. Hierbei wird die feine und doch hochwirksame Kraft der Duftpflanzen verwendet.
Einzeln oder in Mischungen, als Körperöl, in Duftsprays oder in Duftlampen sorgen sie für Wohlbefinden und können auch unser Gemüt stabilisieren.

Für mich gehören auch einige fette Öle aus Samen und Nüssen zu den Gesundheitsunterstützern aus der Pflanzenwelt.

Gemmotherapie und Spagyrik – die Meister der Phytotherapie

Diese zwei Sonderformen der Pflanzenheilkunde haben besonders mein Herz gewonnen:

Die Gemmotherapie entstand Anfang des vergangenen Jahrhunderts. Gemma kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Knospe. Aus Knospen und Trieben verschiedenster Bäume und Sträucher werden durch Glycerin die Gemmo-Mazerate gewonnen. In diesem wachsenden Gewebe der Pflanzen steckt enorme Lebenskraft und so können Selbstheilung und Stoffwechsel unserer Zellen unterstützt werden. Gemmo Mazerate können direkt in den Mund appliziert werden, dazu nutzt man am besten einen Sprühaufsatz. Sehr angenehm ist dabei der süße Geschmack, der durch das Glycerin entsteht.

Die Spagyrik ist eine uralte, sehr komplexe Methode. Die alchemische Arzneibereitung, in der es neben Pflanzen auch mineralische und tierische Rezepturen gibt. Der bekannteste Forscher auf diesem Gebiet wahr wohl der Arzt Paracelsus, 1493 geboren in der Schweiz. In der Spagyrik wird getrennt und gereinigt, um dann Körper, Geist und Seele der kompletten Pflanzen zu einem Meisterwerk zu verbinden, das unsere Gesundheit ganzheitlich stärkt.
„Solve et coagula et habebis magisterium.“ – Paracelsus
Ich empfinde große Ehrfurcht vor den Meistern der Spagyrik, denn sie besitzen ein tiefes Verständnis der Natur.
Auch die spagyrischen Essenzen sprüht man sich am besten direkt in den Mund oder sie werden wie die normalen Pflanzentinkturen in Wasser getropft und getrunken.
Es sei noch kurz erwähnt, dass Homöopathie und Bach-blütentherapie nicht zur Phytotherapie gehören.

Meine Begleiter durch den Frühling

Jetzt interessiert Sie vielleicht noch ein paar konkrete Beispiele, wie die Kraft der Pflanzen unser Wohlbefinden unterstützen kann. Da es Frühling ist, habe ich aus der Literatur etwas für die Harmonisierung des Immunsystems ausgewählt, um Therapien gegen Allergien zu unterstützen.

Schwarzkümmelöl

Ein Sprichwort aus Ägypten sagt, „es hilft gegen alles, außer den Tod!“
Es gibt Erfahrungsberichte, dass 2 – 3 Teelöffel Schwarzkümmelöl zu einer Mahlzeit, eine gute Ergänzung der Allergiebehandlung sein kann.
Nebenbei mögen uns offenbar die Zecken nicht mehr so gerne, wenn wir das Öl regelmäßig einnehmen.

GemmoMazerat Schwarze Johannisbeere

Die schwarze Johannisbeere ist laut Literatur das Hauptmittel, bei allen allergischen Reaktionen.
Meine Geschwister haben alle, zum Teil starken Heuschnupfen. Ich reagiere zum Glück nur, wenn die Pollenbelastung sehr hoch ist – allerdings verstärkt der Feinstaub der Stadt oft die Reaktion zusätzlich.
Mein Mittel der Wahl ist dann 3x täglich 15 Tropfen Die schwarze Johannisbeere in Wasser, oder besser 3x täglich 3 Sprühstöße direkt in den Mund.
Nebenbei: die sind köstlich!

Muttertinktur oder GemmoMazerat Hängebirke

In meinen schlauen Büchern zur Phyto- und Gemmotherapie finde ich auch die Hängebirke, unterstützend bei Allergien. Die Muttertinktur wird eher empfohlen, wenn die Nase stark rinnt und das GemmoMazerat wirkt wohl auch bei Übersäuerung. Wichtig, Muttertinkturen und GemmoMazerate bitte mit 2 Stunden Abstand voneinander einnehmen.

Was meinen Köper noch unterstützt

Zusätzlich möchte ich noch etwas erwähnen, dass ich schon im Blogbeitrag über das Immunsystem ansprach. Eine gesunde Darmflora ist der Ausgangspunkt eines harmonischen Immunsystems!
Und eines meiner Lieblingsprodukte, das Regulatpro® Bio, zeigt einige förderliche Eigenschaften, um einer Allergie entgegen zu wirken. Optimal ist es, wenn man sich schon ein paar Wochen vor der Allergiesaison Gedanken macht, womit dem Körper geholfen ist, aber kein Zeitpunkt ist zu spät!

Auch bei diesem Thema gilt wie immer, wenn wir uns nicht wohl fühlen, müssen wir erst einen Arzt zu Rate ziehen, bevor wir uns Gedanken zu unterstützenden Maßnahmen machen, welche wir am besten auch mit unserem Arzt besprechen!

Ich hoffe Sie haben einen schönen Frühling und wenn Sie noch Fragen habt, dann wissen Sie ja wo Sie mich finden.

INA-MARIA KLAWIKOWSKI

Mit herzlichen Grüßen

Ihre Ina-Maria Klawikowski

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